Präambel

Die Kath. Kirchengemeinde Christus König des Friedens übernimmt mit ihrem Kindergarten St. Michael in Wannweil eine öffentliche Aufgabe.Dabei liegt uns das Verständnis vom Menschen zugrunde, wie es in der Person Jesu Christi sichtbar wird. Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes – noch mehr – er ist das Ab¬bild Gottes. Zudem hat er teil an der Schöpfungskraft Gottes und ist gerufen, sein Leben und seine Umwelt im Sinne Gottes zu gestalten. Vor allem aber ist der Mensch von Gott bedingungslos geliebt und angenommen. Darin sehen wir die Individualität eines jeden Menschen begründet – sie ist ihm geschenkt und will respektiert werden.



1.Miteinander, Füreinander, Mitverantwortung  
    
In unserem Kindergarten wollen wir in Verantwortung vor Gott, im Geiste christlicher Nächstenliebe erziehen zur Achtung der Würde und der  Überzeugung anderer.

Wir begegnen einander mit Achtung und Respekt und  haben einen offenen, menschlichen,  liebevollen Umgang miteinander.
Die Bedürfnisse und Interessen  der Kinder, Eltern, Mitarbeiter und Mitmenschen nehmen wir ernst, greifen sie auf und machen sie zum Inhalt unserer pädagogischen Arbeit.      
    
Im Miteinander wollen wir uns als Gemeinschaft erleben und Verantwortung für uns und andere übernehmen.

 

Bildungs- und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan Gefühl/Mitgefühl

Das Kind soll lernen sich seiner Gefühle bewusst zu werden, diese sozial verträglich zulassen zu können, die Gefühle anderer wahrzunehmen und darauf angemessen zu reagieren.

 


      
2. Persönlichkeit des Kindes

In der Vielfalt des Menschlichen wollen wir jedem Kind helfen, seine eigene Persönlichkeit und Begabung zu erkennen und sie fördern. 

Jedes Kind entdeckt sich als Individuum mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es fördern und erweitern kann.

 

Bildungs-und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan Denken

Kinder sollen ihr Denken entfalten können, um mit anderen zu leben. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, über Rechte und Pflichten in der Gemeinschaft nachzudenken und sich darüber zu verständigen.

      


3.Lebensfreude, Dankbarkeit, Gottesdienstfähigkeit

Mit gelebter Lebensfreude und Dankbarkeit  wollen wir die Kinder erinnern, dass sie, und wir alle, ein Geschenk des Schöpfers sind.

Religöse Erfahrungen machen die Kinder durch kirchliche Feste, biblische Geschichten und Anschauungen.

Bildungs- und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan Sinn, Werte, Religion

Kinder sollen Vertrauen in das Leben entwickeln können, auf der Basis lebensbejahender, religiöser bzw. weltanschaulicher Grundüberzeugung. Sie erfahren sich als möglichen Teil religiöser Gemeinschaft und lernen etwas über die Bedeutung kirchlicher Feste.




4. Kreativität, Phantasie und Motorik

In unserem Kindergartenalltag können die Kinder ihre Lebenssituation in Form, Farbe und Bewegung ausdrücken.
Unser Verständnis des offenen pädagogischen Erziehungsauftrages verlangt von uns, den uns zur Verfügung stehenden Raum zu gestalten und erlebbar zu machen und verschiedenste Materialien dem Kind zum freien Schaffen und Erschaffen bereit zu stellen.

Mit unterschiedlichsten Methoden können die Kinder ihre Lebenssituation ausdrücken.

Bildungs- und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan Körper

Die Kinder sollen ihren Körper als Darstellungs- und Ausdrucksmittel für Kunst, Musik, Tanz, Theater und darstellendes Spiel erfahren. Dieser Ausdruck sollte als "Bewusstheit durch Bewegung" vielfälig gefördert werden.

 


5.Kognitive Fähigkeiten, Sprache

Unser Ziel ist es, die Kinder gut auf die Schule vorzubereiten.
Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, Sozialverhalten und die Möglichkeit, sich sprachlich kompetent äußern zu können, bedürfen einer soliden Basis, um den Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen.

Die Kinder werden in ihren individuellen Entwicklungsschritten durch uns begleitet und für ihren weiteren Lebensweg gut vorbereitet.

Bildungs- und Entwicklungsfeld Sprache


In der Verknüpfung von Sprache mit Musik, rhythmischem Sprechen und Bewegung, erweitern die Kinder ihre Sprachkompetenz.

 


6.Sozialisation

Angelehnt an die individuellen Lebenssituationen und die daraus entstehende Bedürfnisse der Kinder und Erwachsenen, setzen wir in unserer pädagogischen Arbeit einen Schwerpunkt auf den sozialen Umgang und die Sozialerziehung.

Die Kinder lernen in unserer Gemeinschaft einen sozialen Umgang und soziale Lebensweisen.

Bildungs- und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan Sinne

Durch differnzierte Entwicklung und Nutzung ihrer Sinne sollen die Kinder Orientierungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit erlangen und achtsam zu sein.